Kooperationen

Wo bin ich?

Die Übersicht über die Kooperation mit der IGS (Integrierte Gesamtschule) Kastellstrasse, Wiesbaden

Das Projekt:

Im Rahmen der Kooperation kommen pro Schuljahr 20 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 16 Jahren viermal im Jahr zum Segelclub Mainspitze (SCM) und übernachten in Zelten auf dem Clubgelände. Jeder Block dauert von Freitagnachmittag bis Samstagmittag. Begleitet werden Sie von 2 Sportlehrern der IGS, betreut wird das Ganze vor Ort vom Ausbildungsleiter des SCM, der auch den Segelunterricht übernimmt. Die Schüler werden in 2 Gruppen geteilt und jede Gruppe geht zwei komplette Blöcke segeln und zwei paddeln. Der Paddelunterricht wird von den Sportlehrern durchgeführt. Zielsetzung des Segelunterricht ist ein intensives Schnuppersegeln mit Auf- und abriggen, Ablegen und Anlegen, Wenden und Halsen, Knoten. Das Paddeln beinhaltet Ablegen und Anlanden, verschiedene Paddelschlagtechniken, steuern in strömenden und nicht strömenden Gewässern. Die Ausweichregeln auf dem Wasser werden beiden Gruppen gemeinsam vermittelt. Neben dem Sportunterricht liegt ein weiterer Schwerpunkt auf dem Naturerleben. Die Jugendlichen schlafen in Zelten, leben im Freien, grillen selbst ihr Abendessen, bereiten das Frühstück, sammeln Holz für ein Lagerfeuer. Manche von ihnen machen diese Erfahrungen zum ersten Mal.

Die Initiatoren:

Die IGS Kastellstraße hatte in 2012 zusammen mit der Schulsozialarbeit 6 Kanadier angeschafft und suchte einen geeigneten Wasserzugang. Die Anfrage stieß im Vereinsvorstand auf offene Ohren und es wurde eine Kooperation geschlossen. Ziel war es interessierten Schülern der IGS im Rahmen des Sportunterrichts bzw. von AGs erste eigene Erfahrungen mit Paddeln und Segeln zu ermöglichen. Neben der breitensportlich angelegten Bewegungsförderung stand insbesondere das soziale Lernen im Vordergrund. Federführend bei Konzeption und Realisierung waren damals der Förderschullehrer Herr Pattensen, unser damaliger 1. Vorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Giere und Dr. Michael Egghart, der das Projekt auch heute noch betreut.

Die Zielsetzung:

Für die verschiedenen Projektbeteiligten muss man unterschiedliche Zielsetzungen formulieren. Für die Schülerinnen und Schüler liegt der Focus neben dem Spaß an der Bewegung vor allem in der Erfahrung des selbstbestimmten und selbstverantwortlichen Handelns im Team. Es sind immer 2-Mann-Teams die ein Boot steuern und bewegen und nur wenn sich beide einig sind erreicht das Boot mit der Mannschaft das Ziel (den Steg).
Ziel für den Segelclub ist zum einen natürlich den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Das wird schon dadurch erreicht, dass manche Eltern ihre Kinder direkt vom Clubgelände abholen und wir somit unsere Anlage Menschen präsentieren können, die sonst nicht mit uns in Berührung kämen. Zum anderen wird unserem potentiellen Übungsleiter-Nachwuchs eine weitere Beschäftigungsmöglichkeit im Verein aufgezeigt. Vielleicht bieten wir so unseren älteren Jugendlichen einen Anreiz, sich im Verein zu engagieren.

Bisheriges Fazit:

Nach 2 Jahren (Stand 2014) haben wir 40 Jugendliche im Rahmen des Projektes betreut. Die Nachfrage an diesem Sportkurs nimmt unter den Schülern stetig zu.

Nach verschiedenen Lehrerwechseln steht uns jetzt Jörg de Faria als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Er selbst begleitet alle Veranstaltungen und ist uns bei so manchem Gespräch mit dem Vorstand näher gekommen.